Stuttgart, 12. Oktober 2026. Die i-flow GmbH gibt ihre Zusammenarbeit mit Inductive Automation, dem Hersteller der industriellen Softwareplattform Ignition, als Technologieanbieter im Ignition Technology Ecosystem Program bekannt. Gemeinsam unterstützen die Unternehmen Industrieunternehmen dabei, Prozessdaten aus Ignition über einen Unified Namespace (UNS) unternehmensweit verfügbar zu machen. Damit schaffen sie die Grundlage für eine moderne, durchgängige IT/OT-Datenarchitektur.
i-flow und Inductive Automation: Zwei Technologien, die sich optimal ergänzen
Moderne Industrieunternehmen benötigen mehr als leistungsfähige Einzelsysteme. Entscheidend ist, dass industrielle Daten zuverlässig über Anwendungen, Standorte und Systemgrenzen hinweg verfügbar sind.
Mit Ignition bietet Inductive Automation eine leistungsfähige Plattform für SCADA, MES, IIoT und industrielle Anwendungen. Unternehmen können damit industrielle Prozesse vernetzen, überwachen, visualisieren und steuern.
i-flow ergänzt Ignition, indem es die dort erfassten Prozessdaten über einen NATS-basierten Unified Namespace unternehmensweit bereitstellt. So entsteht eine automatisierte Dateninfrastruktur, die Produktionsprozesse mit übergeordneten IT- und OT-Systemen verbindet und sich flexibel über Anlagen, Werke und Regionen hinweg skalieren lässt.
Gemeinsam ermöglichen Ignition und i-flow damit den Aufbau einer skalierbaren industriellen Datenarchitektur.
Von Ignition-Prozessdaten zu unternehmensweit nutzbaren Informationen
Mit dem i-flow Unified Namespace lassen sich Daten aus Ignition über eine zentrale, ereignisgesteuerte Datenebene auf Basis von MQTT und NATS strukturieren, kontextualisieren, anreichern und verteilen.
Dabei können industrielle Prozessdaten gezielt mit Informationen aus IT-Systemen wie ERP, MES, Datenbanken oder Cloud-Anwendungen verknüpft werden. So lassen sich beispielsweise Maschinen- und Prozessereignisse aus Ignition um Auftrags-, Produkt-, Material- oder Seriennummerninformationen ergänzen. Aus reinen Produktionssignalen werden dadurch kontextualisierte Daten mit unmittelbarem Mehrwert für betriebliche Prozesse.
Auf diese Weise werden OT- und IT-Informationen in einer gemeinsamen Datenbasis zusammengeführt. Die aufbereiteten Daten stehen anschließend unterschiedlichsten Anwendungen zur Verfügung – von MES- und ERP-Systemen über Analytics- und Cloud-Plattformen bis hin zu KI-Anwendungen und weiteren Unternehmensservices.
„Für uns bedeutet ein Unified Namespace weit mehr als den reinen Transport von OT-Daten von A nach B. Der eigentliche Mehrwert entsteht, wenn wir Echtzeit-Prozessdaten mit ihrem betrieblichen Kontext verknüpfen. Gemeinsam mit Ignition verbinden wir Informationen aus der Produktion mit Daten aus ERP-, MES- und anderen Unternehmenssystemen. So schaffen wir kontextualisierte industrielle Daten, die im gesamten Unternehmen einheitlich genutzt werden können.“ – Daniel Goldeband, Director, i-flow GmbH
Insbesondere für Unternehmen mit mehreren Produktionsstandorten schafft dieser Ansatz die Grundlage für eine standardisierte Strukturierung und Bereitstellung industrieller Daten über Werksgrenzen hinweg. Gleichzeitig behalten die einzelnen Standorte die Flexibilität, weiterhin die Systeme einzusetzen, die ihren jeweiligen betrieblichen Anforderungen am besten entsprechen.
Gemeinsam skalierbare IT/OT-Architekturen schaffen
Die Zusammenarbeit vereint zwei sich ergänzende Kompetenzen: Ignition bietet eine flexible industrielle Softwareplattform zur Anbindung von Datenquellen und Entwicklung industrieller Anwendungen. i-flow stellt die Dateninfrastruktur bereit, mit der sich diese Informationen unternehmensweit einheitlich, kontextualisiert und zuverlässig verfügbar machen lassen.
„Ignition wurde entwickelt, um Industrieunternehmen die Freiheit zu geben, unterschiedliche Systeme miteinander zu verbinden und ihre Daten einfacher zugänglich zu machen. i-flow erweitert diesen Ansatz, indem operative Daten in eine übergreifende Unternehmensdatenarchitektur integriert werden. Gemeinsam unterstützen wir unsere Kunden beim Aufbau skalierbarer Dateninfrastrukturen, die die Produktion mit den Systemen und Anwendungen verbinden, die auf diese Daten angewiesen sind.“ – Travis Cox, Chief Technology Evangelist, Inductive Automation
Durch die Kombination von Ignition und i-flow können Industrieunternehmen:
- Produktionsdaten unternehmensweit vernetzen: Daten aus der Fertigung über einen Unified Namespace mit IT- und OT-Anwendungen verbinden.
- Prozessdaten mit Geschäftskontext anreichern: Ignition-Daten mit Informationen aus ERP, MES, Datenbanken und weiteren IT-Systemen verknüpfen.
- Integrationsaufwand reduzieren: Komplexe Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen Produktions- und Unternehmenssystemen verringern.
- Datenstrukturen standardisieren: Einheitliche Datenmodelle über Maschinen, Produktionslinien, Werke und Regionen hinweg etablieren.
- Daten für neue Anwendungen nutzbar machen: Kontextualisierte Echtzeitdaten für Analytics, Cloud-Plattformen, KI-Anwendungen und betriebliche Prozesse bereitstellen.
- Datenarchitekturen flexibel skalieren: Von einzelnen Produktionsstandorten bis hin zu globalen Fertigungsnetzwerken wachsen.
Mit ihrer Zusammenarbeit zeigen i-flow und Inductive Automation einen praxisnahen Weg auf, wie Industrieunternehmen ihre vernetzten Produktionssysteme zu einer skalierbaren, unternehmensweiten Datenarchitektur weiterentwickeln können. Mehr darüber, wie Ignition und i-flow in der Praxis zusammenspielen, erfahren Sie in unserem Fachartikel: Ignition und MQTT im Unified Namespace.
